Über unseren Schulzubau

Hier erzählen wir etwas über unsere Schule, vor allem über den Schulzubau, der im Sommer 2018 beginnen wird.

Die Planungsphase neigt sich dem Ende zu, und aus der visionären Idee einer Dorfschule ist mittlerweile ein konkretes Projekt geworden, dessen Baubeginn
mit Frühling 2018 festgesetzt wurde.
Die wesentlichen Projektteile des Schulerweiterungsbaus:

1. Zugangsbereich und Garderobe
Der Hauptzugang des gesamten Schulkomplexes liegt im neu zu errichtenden Teil, in etwa in jenem Bereich, auf dem derzeit östlich des Turnsaals der Feldweg von der Sportplatzstraße Richtung Bahnhof führt. Die Schule ist von der
Nord- und Südseite zu betreten, Richtung Westen erfolgt
ein Verbindungsbaukörper, in dem die Garderoben für die
gesamte Schule untergebracht sind.

2. Pädagogentrakt und Direktion
Unmittelbar beim Schuleingang befinden sich die Arbeitsplätze der PädagogInnen sowie die Direktion samt Räumen für Besprechungen.

3. Bestandsbau
Im bestehenden Schulgebäude werden sämtliche Klassen nach neuesten pädagogischen Gesichtspunkten adaptiert.
Das heißt: Jede Klasse erhält drei Zonen. In den Gangbereichen und in der Aula entstehen Lese-Emporen, Computerarbeitsplätze und Arbeitsbereiche für Kleingruppen mit Sichtbeziehung in den klassischen Klassenraum.

Vorgelagert, direkt vom Klassenzimmer begehbar, entstehen Freiluftklassen.
Im Zuge der Umbauarbeiten wird ein Verschattungskonzept umgesetzt, das künftig eine Überhitzung des Gebäudes hintanhalten wird.

Die bestehenden Eingänge bleiben als Fluchtwege bzw. als separater Turnsaaleingang für externe Nutzer erhalten.

4. Zentraler (Fest- und Veranstaltungs-) Saal
Östlich des Haupteingangs befindet sich der zentrale multifunktionelle Saal, der in seiner Grundfunktion als Musikschulkonzertsaal dient. Im Sinne der Mehrfachnutzung steht dieser Raum neben der Schule und Nachmittagsbetreuung auch allen dörflichen Vereinen und auf Mietbasis auch privaten Nutzern zur Verfügung. Der Saal fasst rund 160 Personen und kann auch durch einen gesonderten Eingang von der Sportplatzseite betreten werden. Garderobe, Küche, Lagerraum und sonstige Nebenräume garantieren einen reibungslosen Ablauf von Veranstaltungen.

5. Räume für Nachmittagsbetreuung, Werken etc.
Oberhalb des Saales mit Blickbeziehung aus dem Obergeschoß befinden sich die geforderten Nebenräume der Schule inklusive Schul- und Dorfbibliothek. Sämtliche Lern-, Betreuungs- und Unterrichtsformen finden hier ihren Platz.

6. Musikschule und Jugend-Generationenraum
Im Bauteil parallel zum Sportplatz wird die Musikschule untergebracht.
Im Gebäudeteil an der Sportplatzstraße findet der Jugend-Generationenraum Platz, der über einen überdachten Vorplatz verfügt. Dieser Raum kann nicht nur von Kindern
und Jugendlichen, sondern auch von allen anderen Altersgruppen genutzt werden. Mobiles, versperrbares Mobiliar steht unterschiedlichen Nutzergruppen zur Verfügung.

Die Bauphase nimmt Rücksicht auf den Schulbetrieb, der laut Bauablaufplanung durch die Baustelle kaum Beeinträchtigung erfahren soll. Umbauarbeiten im Bestandsbau werden in den Ferien durchgeführt. Die eigentliche Baustelle lässt sich vom
Schulbetrieb sehr gut abkoppeln.

Durch die notwendige Räumung des Containers wird es zu Ablaufänderungen beim Mittagessen und im Unterricht kommen, die von allen Beteiligten etwas Flexibilität abverlangen werden. Wir bitten bereits jetzt um Ihr Verständnis.
Für die Sommerbetreuung werden selbstverständlich Räumlichkeiten
zur Verfügung stehen. Die Fertigstellung ist bis zum Start des Schuljahres 2019/20 geplant.
Münchendorf schließt mit diesem Projekt zu jener kleinen Gruppe von Gemeinden auf, deren Schulgebäude nach modernsten Erkenntnissen des Schulbaues errichtet wurden.
Insgesamt werden 3,3 Millionen Euro investiert – eine gewaltige Investition für unseren Ort. Ich freue mich über die positive Entwicklung dieses Projektes, das bereits im
Jahr 2014 seinen Anfang nahm. Die Entwicklungsarbeit hat sich gelohnt. Danke auch an alle, die im Rahmen von G21 zu diesem Bildungs-Leuchtturmprojekt beigetragen haben.

(aus der Gemeindezeitung Februar 2018, von GGR Doris Kirstorfer)